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In unserem Blog findet ihr in Zukunft alle größeren wichtigen Ankündigungen.

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Bahasa Indonesia

Datum: Sonntag, den 22. Juli 2018
Uhrzeit: 15 Uhr
Ort: Alte Nikolaikirche, Frankfurt am Main / Römerberg

Predigttext aus Epheser 5, 8 – 14

Das Leben im Licht

Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts; 9 die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. 10 Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, 11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf. 12 Denn was von ihnen heimlich getan wird, davon auch nur zu reden ist schändlich. 13 Das alles aber wird offenbar, wenn's vom Licht aufgedeckt wird; 14 denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten.

(Lutherbibel 2017)

Ehrenamtlicher Dienst zum 8. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pfrin. Junita Rondonuwu-Lasut (Evangelische Indonesische Kristusgemeinde Rhein-Main)
Liturgie: Frau Maria Weber
Musik: Herr Leandro Christian
Bibellesung: Herr Aditya Dolontelide
Kindergottesdienst: Frau Inke Rondonuwu und Herr Viktor Aritonang
Abkündigung: Frau Riany Lengkong
Verpflegung: Damai Sejahtera
Schlüsseldienst: Frau Riany Lengkong

Zum Gottesdienst-Portal
Unsere letzten Predigten

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Tanggal: Minngu, 22 Juli 2018
Waktu: Pukul 15:00
Tempat: Alte Nikolaikirche, Frankfurt am Main / Römerberg

Teks Khotbah dari Efesus 5, 8 – 14

Hidup sebagai anak-anak terang

Memang dahulu kamu adalah kegelapan, tetapi sekarang kamu adalah terang di dalam Tuhan. Sebab itu hiduplah sebagai anak-anak terang, 9 karena terang hanya berbuahkan kebaikan dan keadilan dan kebenaran, 10 dan ujilah apa yang berkenan kepada Tuhan. 11 Janganlah turut mengambil bagian dalam perbuatan-perbuatan kegelapan yang tidak berbuahkan apa-apa, tetapi sebaliknya telanjangilah perbuatan-perbuatan itu. 12 Sebab menyebutkan saja pun apa yang dibuat oleh mereka di tempat-tempat yang tersembunyi telah memalukan. 13 Tetapi segala sesuatu yang sudah ditelanjangi oleh terang itu menjadi nampak, sebab semua yang nampak adalah terang. 14 Itulah sebabnya dikatakan: "Bangunlah, hai kamu yang tidur dan bangkitlah dari antara orang mati dan Kristus akan bercahaya atas kamu."

(Alkitab Terjemahan Baru 1974)

Pemberitahuan Pelayanan Hari minggu Ke-8 setelah Trinitatis

Khotbah: Pdt. Junita Rondonuwu-Lasut (Evangelische Indonesische Kristusgemeinde Rhein-Main)
Liturgi: Ibu Maria Weber
Musik: Sdr Leandro Christian
Pembacaan Alkitab: Sdr Aditya Dolontelide
Sekolah Minggu: Sdri Inke Rondonuwu dan Sdr Viktor Aritonang
Berita Jemaat: Sdri Riany Lengkong
Konsumsi: Damai Sejahtera
Kunci: Sdri Riany Lengkong

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Khotbah kami yang terakhir

Bahasa Indonesia

Datum: Sonntag, den 15. Juli 2018
Uhrzeit: 15 Uhr
Ort: Alte Nikolaikirche, Frankfurt am Main / Römerberg

Predigttext aus Matthäus 15, 21-28

Die kanaanäische Frau

Und Jesus ging weg von dort und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon.
22 Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. 23 Er aber antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. 24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
25 Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! 26 Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 27 Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. 28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.

(Lutherbibel 2017)

Ehrenamtlicher Dienst zum 7. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pfr. Dr. Andar Parlindungan
(Vereinte Evangelische Mission - VEM / Christlich-Protestantischen Toba-Batak-Kirche - HKBP)
Liturgie: Frau Tinur Siahaan
Musik: Frau Westy Bialke
Bibellesung: Herr Nurdin Damanik
Kindergottesdienst: Frau Riany Lengkong, Frau Inke Rondonuwu
Abkündigung: Herr Frank Madrikan
Verpflegung: Sukacita
Schlüsseldienst: Frau Roselien Rehfeldt

Zum Gottesdienst-Portal

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Tanggal: Minngu, 15 Juli 2018
Waktu: Pukul 15:00
Tempat: Alte Nikolaikirche, Frankfurt am Main / Römerberg

Teks Khotbah dari Matius 15, 21-28

Perempuan Kanaan yang percaya

Lalu Yesus pergi dari situ dan menyingkir ke daerah Tirus dan Sidon.
22 Maka datanglah seorang perempuan Kanaan dari daerah itu dan berseru: "Kasihanilah aku, ya Tuhan, Anak Daud, karena anakku perempuan kerasukan setan dan sangat menderita." 23 Tetapi Yesus sama sekali tidak menjawabnya. Lalu murid-murid-Nya datang dan meminta kepada-Nya: "Suruhlah ia pergi, ia mengikuti kita dengan berteriak-teriak." 24 Jawab Yesus: "Aku diutus hanya kepada domba-domba yang hilang dari umat Israel."
25 Tetapi perempuan itu mendekat dan menyembah Dia sambil berkata: "Tuhan, tolonglah aku." 26 Tetapi Yesus menjawab: "Tidak patut mengambil roti yang disediakan bagi anak-anak dan melemparkannya kepada anjing." 27 Kata perempuan itu: "Benar Tuhan, namun anjing itu makan remah-remah yang jatuh dari meja tuannya." 28 Maka Yesus menjawab dan berkata kepadanya: "Hai ibu, besar imanmu, maka jadilah kepadamu seperti yang kaukehendaki." Dan seketika itu juga anaknya sembuh.

(Alkitab Terjemahan Baru 1974)

Pemberitahuan Pelayanan Hari minggu Ke-7 setelah Trinitatis

Khotbah: Pdt. Dr. Andar Parlindungan
(Vereinte Evangelische Mission - VEM / Huria Kristen Batak Protestan / HKBP)
Liturgi: Ibu Tinur Siahaan
Musik: Ibu Westy Bialke
Pembacaan Alkitab: Bpk Nurdin Damanik
Sekolah Minggu: Sdri Riany Lengkong, Sdri Inke Rondonuwu
Berita Jemaat: Bpk Frank Madrikan
Konsumsi: Sukacita
Kunci: Ibu Roselien Rehfeldt

Ke Portal Ibadah

Liebe Mitarbeiter und ehrenamtliche Mitarbeiter,
liebe Gemeindemitglieder,
liebe Partner und Freunde der JKI,

ab Freitag, den 25. Mai muss die bereits seit 2016 geltende neue EU-Datenschutzgrundverordnung-DSGVO (General Data Protection Regulation-GDPR) umgesetzt werden. Die neue Datenschutz-Grundverordnung betrifft auch unsere Gemeindearbeit. Darauf wird auf unserer Webseite auch hingewiesen:

  • https://jki-rhein-main.de/index.php/de/

  • https://jki-rhein-main.de/index.php/de/datenschutz/


  • Auch für die Öffentlichkeitsarbeit gelten neue Spielregeln.

    „Wir klären die Nutzer unserer Internetseiten darüber, welche personenbezogenen Daten zu welchem Zweck erhoben und gespeichert werden, etwa um das Nutzerverhalten auszuwerten oder E-Mails zu versenden“, erläutert Matthias Hartmann, Öffentlichkeitsbeauftragter des Evangelischen Dekanats Gießen. Ohne ausdrückliche Einwilligung der Betroffenen veröffentlichen Gemeinden keine personenbezogene Daten, etwa Geburtstage, Jubiläen oder Amtshandlungen wie Taufen oder Bestattungen. Das betrifft insbesondere kirchliche Medien wie Gemeindebriefe und Internetseiten. Dafür müssen Einwilligungen erbeten werden. Für einen Newsletter des Dekanats müssen sich Interessierte selbstverständlich selbst anmelden und auf einfache Weise jederzeit wieder abmelden können.

    Was heißt das für uns in der Praxis?

    1. Persönliche Daten dürfen wie zuvor nicht über private E-Mail Adressen versendet werden. Hierzu werden für alle Mitarbeiter und ehrenamtliche Mitarbeiter eine E-Mail Adresse eingerichtet. Mit dieser E-Mail Adresse haben diese Personen auch Zugriff auf die relevanten und notwendigen Informationen.

    EIKG Arbeitsportal

    Die personenbezogenen Daten aus dem Gemeindegliederverzeichnis sind ein hohes, sensibles und zu schützendes Gut. Der Schutzbedarf ist weiterhin „sehr hoch“ einzustufen. Das verpflichtet zu einem sorgsamen Umgang mit den Meldewesendaten. Bei allen Auswertungen aus KirA, bei denen kommunale oder kirchliche Sperren aufgehoben werden sollen, muss geprüft werden, ob dies mit dem Zweck der Sperren vereinbar ist.
    Daten aus dem Gemeindegliederverzeichnis dürfen nie unverschlüsselt außerhalb des geschützten Intranets oder des gesamtkirchlichen E-Mail-Systems (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) von anderen oder an andere E-Mail-Adressen verschickt werden.

    2. Zu jeder Veranstaltung bei der auch offizielle Bilder für unsere Webseite oder Facebookseite gemacht werden, benötigen wir von allen Besuchern folgendes Einwilligungsschreiben. Dies muss bei jedem Einlass zuvor vorliegen, vor Ort ausgefüllt oder abgegeben werden:

    Einwilligung zur Veroeffentlichung von Daten

    Daher ist es ab nun an zwingend, dass wir immer min. 2 Personen als Empfang mit einbinden werden.

    Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei der Ev. Indonesische Kristusgemeinde Rhein-Main gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Ev. Indonesische Kristusgemeinde Rhein-Main wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.

    Herzliche Grüße
    Deine EIKG / JKI

    Die Anforderungen an die Arbeitszeit verändern sich im Laufe des Berufslebens: Familienpflichten, eine berufliche Weiterbildung, weite Anfahrtswege zur Arbeitsstelle, Außendienst oder einfach der Wunsch nach mehr Zeit für Ehrenamt und Hobbies fließen hier ein.

    Um allen gerecht zu werden, wird auch in der ehrenamtlichen Tätigkeit ein Stück Vielseitigkeit und Flexibilität benötigt. Genauso flexibel muss dementsprächend auch die Arbeitsumgebung sein. Und gerade für die Genarationen Y und Z ist dies wohl ein prakmatisches Instrument.

    Für die effektivere Zusammenarbeit haben wir nun unser Partnerportal ins Leben gerufen. Somit geben wir auch unseren Partnern kostenfrei die Möglichkeit, isoliert oder bei Bedarf natürlich auch übergreifend auf einer Arbeitsplattform miteinander zu arbeiten oder länderübergreifend sich über Skype auszutauschen.

    Mit diesem Portal bieten wir euch u. a. folgende Funktionen:

    • Posteingang für die Gruppenkommunikation per E-Mail
    • Kalender zur Planung von Meetings und Veranstaltungen
    • Bibliothek zum Speichern und Bearbeiten von Ordnern und Dateien der Gruppe
    • OneNote zum Festhalten von Notizen zum Projekt
    • Planungs-Tool zur Organisation und Zuweisung von Aufgaben, mit Abruf des Projektfortschritts
    • Zentrale Dateneingabe für Live Auswertungen

    Kommunikation
    100%
    Kalender
    100%
    Bibliothek
    100%
    Notizen
    100%
    Planung
    100%
    Auswertungen
    100%

    Wie auch unsere aktuelle Website ist das Portal komplett mobile ready. Somit ist eine Zusammenarbeit in Echtzeit gewährleistet, ohne Abstriche bei der Sicherheit vorzunehmen.

    Zu erreichen ist unser Portal über die URLs

    Optional sind auch auf unserer offiziellen Webseite Absprungspunkte oben rechts in der Toolbar eingebunden worden.

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    Wenn ihr Fragen habt oder weitere Informationen benötigt, dann erreicht ihr uns am besten über unser Kontaktformular oder Gemeindebüro.

    Reisten wir früher für ökumenische Begegnungen und Erfahrungen in die Ferne, haben wir heute ökumenische Partner vor Ort, die bleiben. Wie verändert sich damit die „weltweite Ökumene“, der Blick auf „unser“ Christentum und den partnerschaftlichen Ansatz der ökumenischen Bewegung?

    Wer findet sich unter den neuen Nachbarn? Bieten sich gemeinsam genutzte Räume, Gemeindehäuser und Kirchen für ökumenische Begegnungen an? Welche Interessen verbinden sich für die Beteiligten damit?

    Als einer unserer Mitgliedsgemeinden wird Frank Madrikan von der Ev. Indonesischen Kristusgemeinde Rhein-Main, am Samstag um ca. 16:30 Uhr aus einem innerevangelischen Ökumenemodell berichten.

    Leitung

  • Studienleiterin Pfrin. Christina Schnepel, Evangelische Akademie Hofgeismar
  • Joachim Bundschuh, Zentrum Oekumene, Frankfurt/Main
  • Dr. Aguswati Hildebrandt Rambe, Fachstelle Interkulturell Evangelisch in Bayern (ELKB), München
  • Tagung
    31. August – 2. September 2018

    Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
    Gesundbrunnen 8
    34369 Hofgeismar

    Anmeldung: Tagungsnummer 18050

    Schriftlich erbeten bis zum 24. August 2018: Sie erleichtern uns die Anmeldung, wenn Sie sich frühzeitig anmelden.

    Evangelische Akademie
    Gesundbrunnen 11
    34369 Hofgeismar

    Fax: 05671/881-154
    Per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Im Internet: www.akademie-hofgeismar.de
    www.facebook.com/akademiehofgeismar

    Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung wird empfohlen.

    Telefonische Auskunft: 05671/881-122
    Frau Bochum, 8.30 – 12.30 Uhr

    Tagungskosten

    € 179,00 Tagungsbeitrag/Vollverpflegung/Einzelzimmer
    € 167,00 Tagungsbeitrag/Vollverpflegung/Zweibettzimmer
    € 109,00 Tagungsbeitrag/Verpflegung o. Frühstück
    € 65,00 Tagungsbeitrag

    SchülerInnen/Studierende/Auszubildende bis 35 Jahre erhalten 50 % Ermäßigung. Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden nicht erstattet.
    Alle Preise werden aus kirchlichen Mitteln subventioniert. Weitere Ermäßigungen aus sozialen Gründen können in Ausnahmefällen gewährt werden.
    Die Tagungskosten sind bei Anreise zu begleichen (Barzahlung oder EC-Karte).

    Donwloads:
    Flyer
    Anmeldekarte

    [Bahasa Indonesia]

    Der evangelische Stadtdekan predigte zum Auftakt des Ökumenischen Pfingstfestes, das alljährlich im Herzen der Stadt mit verschiedenen christlichen Gemeinden, auch unterschiedlicher Sprachen und Herkunft, begangen wird. Rund 800 Gottesdienstbesucherinnen und -besucher folgten bei sonnigem Wetter der Einladung der Evangelischen Kirche Frankfurt am Main auf den Römerberg.

    Bilder zum Pfingstfest 2018

    Das Evangelische Stadtdekanat Frankfurt bildet zusammen mit dem Evangelischen Regionalverband Frankfurt die Evangelische Kirche in Frankfurt, die von einem personenidentischen Vorstand und Parlament mit Stadtdekan Dr. Achim Knecht an der Spitze geleitet wird. Zu unserem Evangelischen Stadtdekanat Frankfurt gehören 57 Kirchengemeinden und knapp 130 000 evangelische Kirchenmitglieder.



    Die Pfingstpredigt von Stadtdekan Achim Knecht im Wortlaut:

    Liebe Gemeinde!

    Am 4. April 1968, vor 50 Jahren, wurde Dr. Martin Luther King Jr. ermordet. Dr. King war baptistischer Pfarrer, Leitfigur der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Er kämpfte gegen den Rassismus und für die Gleichberechtigung der Schwarzen. Schon Jahre vor seiner Ermordung wurde er dafür angefeindet. Er berichtete von einem Erlebnis, das ihn besonders geprägt hat. Er schreibt: „Nach einem besonders anstrengenden Tag ging ich spät zu Bett. Meine Frau schlief schon und ich wollte gerade eindämmern, als das Telefon läutete. Eine wütende Stimme sagte: ,Hör zu, Nigger! Wir haben genug von dir! Spätestens in einer Woche wird es dir leid tun, dass du jemals nach Montgomery gekommen bist!“

    Ich legte auf, aber ich konnte nicht schlafen. Alle meine Angst schien mich auf einmal befallen zu haben. Ich war am Ende meiner Kraft. … In diesem Augenblick der Erschöpfung beschloss ich, meine Sorgen vor Gott zu bringen. Am Küchentisch stützte ich den Kopf in die Hände und betete laut: ,Ich trete für eine Sache ein, die ich für gerecht halte. Aber jetzt fürchte ich mich. … Ich kann allein nicht mehr weiter.‘

    In diesem Augenblick spürte ich die Gegenwart Gottes wie nie zuvor. Mir war, als hörte ich förmlich die innere Stimme beruhigend versichern: ;Kämpfe für Gerechtigkeit und Wahrheit! Gott wird immer an deiner Seite stehen!‘ Fast augenblicklich fiel die Furcht von mir ab … Ich war wieder bereit allem entgegen zu treten …“

    So weit das Zitat. Ein Erlebnis, das unter die Haut geht. Dieser Anruf mit drohender Stimme ließ Martin Luther King nicht kalt. Er denkt an seine Frau und seine Kinder. Kann er ihnen, kann er sich selbst weiterhin den Hass zumuten, der ihm entgegenschlägt? Ist sein Engagement für Gerechtigkeit das wert? Diese hasserfüllte Drohung geht ihm an die Nieren.

    In dieser Situation erlebte er etwas Wunderbares: Gottes Liebe berührt ihn. Er spürt Trost in der Stimme, die im Inneren zu ihm spricht. Es ist wie wenn er von jemandem liebevoll umarmt wird. Diese Erfahrung geht ihm unter die Haut. Sie schenkt ihm neue Kraft. Denn Gott steht ihm bei.

    Liebe Gemeinde, auch das ist eine Erfahrung von Pfingsten. Der Heilige Geist berührt einen verzweifelten Menschen. Gottes Geist tröstet ihn. Er spürt Wärme - trotz Kälte und Hass, die ihm entgegenschlagen. Er spürt frischen Mut trotz lähmender Angst.

    Pfingsten - das ist eben nicht nur die grenzenlose Begeisterung, wie sie in der Lesung aus der Apostelgeschichte noch greifbar ist, die wir gerade gehört haben. Dann, wenn Menschen spüren: Das Leben hat mich so reich beschenkt! Ich gehöre dazu! Ich bin angenommen und geliebt! Ich kann über mich hinauswachsen! Ich verstehe mich mit allen!

    Pfingsten - das ist eben auch diese tröstliche Erfahrung: Die Verzweiflung hat nicht das letzte Wort! In einer aussichtslosen Situation wird eine neue Perspektive deutlich. Ein bedrohter Mensch fasst neuen Mut. Er kann einer großen Herausforderung die Stirn bieten. Der Heilige Geist hilft, Krisen zu bewältigen. Er schenkt einem Menschen Widerstandsfähigkeit. Denn Gottes Liebe berührt und geht unter die Haut.

    Für viele Menschen ist Dr. Martin Luther King jr. bis heute eine Inspiration für ihren Glauben und ihr Handeln. Auch für mich, seit meiner Jugend. Martin Luther King war von Gottes Liebe berührt. Darum konnte und wollte er sich nicht mehr mit der Zurücksetzung und Unterdrückung von Menschen schwarzer Hautfarbe abfinden. Denn Gottes Liebe gilt allen Menschen: Egal welche Farbe ihre Haut hat. Egal welcher Herkunft sie sind. Egal welche Sprache sie sprechen. Egal welche Kultur sie pflegen. Egal welcher Religion sie angehören: Gott liebt jeden Menschen!

    Von dieser Erfahrung her konnte er die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer Sprache, ihrer Kultur und ihrer Religion nicht mehr akzeptieren. Gottes Liebe zu allen Menschen berührte ihn: Deshalb engagierte er sich nicht nur gegen Rassismus, sondern bald auch gegen soziale Ungerechtigkeit und gegen den Vietnam-Krieg der USA. Auch wenn ihm vor allem der Einsatz gegen den Krieg viele Sympathien kostete.

    Gottes Liebe wurde für Martin Luther King an Jesus Christus deutlich, an seinen Worten und Taten, an seinem Leben und Sterben. Deshalb war für ihn ganz klar: Eine Kirche, die dem Geist Jesu verpflichtet ist, muss sich für die Schwachen einsetzen. Sie muss Stimme sein für die, die keine Stimme haben, deren Not überhört und übersehen wird. Denn wer zum Bösen schweigt wird genauso schuldig wie der, der es tut.

    Ebenso war für ihn klar: Christenmenschen können sich nur gewaltlos gegen das Unrecht in der Welt einsetzen. In der Nachfolge Jesu gilt es, auch dem Gegner, auch dem Feind mit Respekt und Liebe zu begegnen.

    Er sagte dazu: „Kein anderes Gebot Jesu ist wohl so schwer zu befolgen wie der Befehl: ,Liebet eure Feinde!‘ Manche Menschen halten es für unausführbar. … wie aber könnte man den lieben, der einem offen oder insgeheim schadet? … Trotz dieser immer wiederkehrenden Fragen und Einwände gilt dieser Befehl Christi heute mit besonderer Dringlichkeit. Immer neue Umwälzungen zeigen, dass der Mensch sich auf einer Straße des Hasses befindet. … Die Liebe auch zu unseren Feinden ist der Schlüssel, mit dem sich die Probleme der Welt lösen lassen. Jesus ist kein weltfremder Idealist, sondern ein praktischer Realist.“

    So weit dieses Zitat von Martin Luther King. Er war der Überzeugung: Gewalt lässt sich nur durch gewaltlosen Widerstand überwinden. Eine solche Position erfordert enorm viel Widerstandskraft. Ich habe Fernsehbilder aus dieser Zeit vor Augen, in denen die Sicherheitskräfte voller Hass auf Demonstranten einprügelten - ohne dass diese zurückwichen oder zurückschlugen. Beeindruckend, in so einer Situation dem Hass zu widerstehen aus dem Geist der Liebe heraus!

    Eine alttestamentliche Losung für das Pfingstfest verspricht: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht Gott“. Und der Apostel Paulus bekennt: Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig! Und genau in diesem Sinne mutet der Geist von Pfingsten den Menschen in der Nachfolge Jesu zu: Verzichtet auf Gewalt - denn nur so kann sich die Liebe Gottes in dieser Welt durchsetzen.

    Martin Luther King sieht in der Wahrheit und in der Liebe die beiden mächtigsten Waffen, um dem Hass entgegen zu treten, dem Hass auf Menschen mit anderer Hautfarbe, den Hass auf Menschen mit anderer kultureller Herkunft oder mit einer anderen Religion.

    Leider ist der hasserfüllte Rassismus ja nicht nur ein Problem der amerikanischen Gesellschaft in den 1960er Jahren und bis heute. Auch in unserer Gesellschaft in Deutschland zeigen sich in den letzten Jahren Rassismus und Hass auf die so genannten Anderen wieder unverblümt, unter unterschiedlichen Vorzeichen. Sei es, dass Juden Gefahr laufen, bedroht zu werden, wenn sie mit einer Kippa auf dem Kopf allein in der Stadt unterwegs sind. Sei es, wenn eine Muslima, die ein Kopftuch trägt, auf der Straße „angemacht“ wird. Oder wenn Menschen mit schwarzer Hautfarbe erleben, dass sie ausgegrenzt werden, dass sie nicht als Deutsche angesehen werden, obwohl sie hier geboren und aufgewachsen sind.

    Gottes Liebe geht unter die Haut … damit aus Fremden Freunde werden. Das Motto unseres diesjährigen Pfingstgottesdienstes macht deutlich: Gottes Liebe in Jesus Christus lässt Menschen nicht unberührt. Sie können diese Botschaft nicht wirklich wahrnehmen, ohne sich zugleich einzusetzen für Menschen, die unter Rassismus, Armut und Krieg leiden. Ich bin froh, dass die Arbeit in unseren Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen immer wieder von einem Engagement in diese Richtung geprägt ist!

    Zugleich zeigt die Botschaft von Pfingsten den Weg, wie wir in einer globalen und vielfältig vernetzten Weltgesellschaft miteinander leben können. Martin Luther King hat diese Herausforderung anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an ihn im Jahr 1964 folgendermaßen beschrieben:

    „Wir haben gelernt, die Luft zu durchfliegen wie die Vögel und das Meer zu durchschwimmen wie die Fische, aber nicht die einfache Kunst, als Brüder zusammen zu leben … Und dies ist das gewaltige neue Problem der Menschheit. Wir haben ein stattliches Haus geerbt, ein großes ,Welthaus‘, in dem wir zusammen leben müssen - Schwarze und Weiße, Menschen aus dem Osten und dem Westen, Heiden und Juden, Katholiken und Protestanten, Moslems, Buddhisten und Hindus, eine Familie, die in ihren Ideen, ihrer Kultur und ihren Interessen übermäßig verschieden ist und die - weil wir nie mehr ohne einander leben können - irgendwie lernen muss, in dieser großen Welt miteinander zu leben.“

    So weit dieses Zitat. Diese Worte beschreiben auch 50 Jahre später noch genau die Herausforderung in einer unumkehrbar globalisierten Welt. Abschottung vor den Fremden, vor denen in der Ferne und hier bei uns, das ist nicht der richtige Weg. Es geht vielmehr darum, die Begegnung zu suchen und einander kennen zu lernen. Das Internationale Fest heute Mittag und Nachmittag im Dominikanerkloster ist eine gute Gelegenheit dafür!

    Denn die Botschaft von Pfingsten besagt: Gottes Geist verbindet Menschen über alle Grenzen und Unterschiede hinweg. Er bewegt Menschen, sich für den Anderen einzusetzen. Der Heilige Geist motiviert Menschen, dem Hass entgegen zu treten. Denn Gottes Liebe geht unter die Haut.

    Amen.

    "Egal, warum die Menschen über das Meer fliehen: Wenn sie unterwegs in Seenot geraten, brauchen sie Hilfe. Das gebietet die Menschlichkeit. Das gebietet die Nächstenliebe."
    Manfred Rekowski - Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der EKD

    Facebook: https://www.facebook.com/ekd.de/posts/1980843561950441
    EKD: Manfred Rekowski fordert sichere Fluchtrouten

    [Bahasa Indonesia]

    Prof. Dr. Siti Musdah Mulia: "Werde nie müde, den Frieden zu stricken"

    Das Auswärtige Amt arbeitete mit Finnland zusammen und veranstaltete ein Dialogforum "Religiöse Verantwortung für den Friedensaufbau". Folgendes ist ein kurzes Interview der Deutsche Welle mit Prof. Dr. Siti Musdah Mulia.



    Der Workshop mit dem Thema "Religion ist in der Verantwortung Frieden aufzubauen" wurde in einer Zusammenarbeit von Finnland und Deutschland vom 18.-20. Juni in Berlin veranstaltet. Dieses Seminar wurde von mehr als 80 Personen verschiedener Länder Asiens besucht. Sie sind die Vertreter der Oberhäupter der Religionen in Asien und Geistliche religiöser Organisationen. DW interviewte Prof. Siti Musdah Mulia von Indonesian Conference on Religion and Peace, einer der Teilnehmer, welche aus Indonesien nach Berlin geladen wurden.

    DW: Welche Themen wurden in Berlin besprochen und wie war bzw ist Ihr Eindruck von der Veranstaltung?

    Musdah Mulia: Es gab 4 Haupthemen: Die Geistlichen als Akteur für Frieden und Meditation, das Gesicht der Religionen in der Öffentlichkeit, und das Thema: Religion, Geschlecht und Frieden.

    Prof. Dr. Musdah Mulia
    Prof. Dr. Musdah Mulia
    In der Diskussion standen eine Reihe entscheidender Fragen und Fälle von religiösen und sozialen Konflikten in verschiedenen Regionen, wie zum Beispiel Myamar, im Vordergrund. Obwohl es in jeder Sitzung sehr oft eine heiße Debatte zwischen den Teilnehmer gab, da es Unterschiede in den Standpunkten und Interessen gab, waren sie sich doch einig, dass die Konflikte sofort beendet werden müssen. Denn Konflikte machen das Leben des Volkes in allen Aspekten nur noch schlimmer.

    Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Frieden die einzig wirkliche Antwort und Lösung ist für all das Chaos, welches in Form von religiösen und sozialen Konflikten überfällt. Man muss sich um den Frieden ernsthaft bemühen und in einer Weise ausgeführt werden, die alle Ebenen der Gesellschaft erreicht, vor allem religiöse Oberhäupter, systematisch beginnend im grundlegendsten: der Familie.

    Kernbotschaft: Seien sie niemals müde Frieden zu stiften, denn der Friede ist der Kern des Mitgefühls und der Gerechtigkeit, welche in der Humanisierung des Menschen endet.

    Wie genau ist der Zustand des religiösen Zustands des religiösen Dialogs in Indonesien in heutiger Zeit?

    Die Herausforderung für einen Dialog zwischen den Religionen in Indonesien sind durch den Aufstieg des Fundamentalismus in den letzten 10 Jahren, vor allem in der Ära des Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono (SBY) gestiegen. Es scheint den Eindruck zu haben, dass SBY gegen den wachsenden Radikalismus nichts unternommen hat. Radikalismus, der die Geburt für Haltung und Aktionen der Intoleranz in Form von Hass gegen religiöse Minderheiten in Indonesien sind.

    Welche konkreten Beispiele aus Indonesien können in diesem religiösen Dialog vermittelt werden?

    Ich erzählte über die Erfahrungen unsere Organisation, dass wir Peace Education in den Familien lehren. Eine Art der Friedenserziehung für die Eltern, um es so den Kindern weiterzugeben. Das heißt, Friedenserziehung sollte auf der Ebene der Familienhaushalte beginnen. Darüber hinaus habe ich auch über das Vertreten der Öffentlichkeit erzählt, damit Verordnungen keine diskriminierenden Elemente gegen Minderheiten und Familien enthalten.

    http://www.dw.com/id/musdah-mulia-jangan-pernah-lelah-merajut-perdamaian/a-44381306

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    Unsere regulären Aktivitäten

    Sonntag:

    15:00 Uhr Gottesdienst in der Alten Nikolaikirche

    15:15 Uhr Kindergottesdienst in unserem Gemeindehaus

    Montag:

    17:00 Uhr Gebets- und Frauenkreis im Gemeindehaus

    Weitere Termine finden sie in unserem Kalender.

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